CPAP, oder kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck, ist eine wesentliche Behandlungsmöglichkeit für Menschen, die an obstruktiver Schlafapnoe (OSA) leiden. Diese Atemwegserkrankung, die durch wiederholte Atemaussetzer während des Schlafs gekennzeichnet ist, hat erhebliche Folgen für Lebensqualität und Gesundheit. Die Schlafapnoe, die oft mit lautem Schnarchen und morgendlicher Müdigkeit einhergeht, ist die Folge eines Zusammenfalls der oberen Atemwege.
PPC wirkt, indem es Luft mit leicht erhöhtem Druck gegenüber dem Umgebungsdruck durch eine Nasen- oder Gesichtsmaske einbläst und so die Atemwege nachts offenhält. Diese kontinuierliche positive Druckbeatmung verhindert eine Rachenverengung und ermöglicht den Patienten ununterbrochenes Atmen, fördert erholsamen Schlaf und verringert die mit OSA verbundenen Risiken wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und übermäßige Tagesschläfrigkeit.
Die Anwendung dieses CPAP-Geräts erfordert eine persönliche Anpassung und Nachsorge durch einen Gesundheitsfachmann, meist einen Lungenfacharzt oder Schlafmediziner, um die Druckparameter einzustellen und eine bequeme, wirksame Nutzung sicherzustellen.
Schlafapnoe: CPAP-Geräte zur Unterstützung der Atmung des Patienten
2 bis 4 % der Bevölkerung leiden daran, das obstruktive Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom betrifft viele Menschen, oft ohne dass sie es wissen. Es zeigt sich durch lange, häufige Atempausen während des nächtlichen Schlafs: Unter diesen Bedingungen ist der Schlaf von kurzen Aufwachphasen durchsetzt. Beim Erwachen und tagsüber leiden Betroffene unter übermäßiger Müdigkeit. Eine weitere schädliche Folge dieser Schlafstörung ist, dass der Sauerstoffgehalt im Blut stark absinkt: das Herzrisiko ist hoch.
Wird Schlafapnoe diagnostiziert – nach einer ärztlichen Untersuchung wie einer Polysomnographie oder ventilatorische Polygraphie – kann dem Patienten ein kontinuierliches Überdruckgerät verschrieben werden.
Hinweis: Schlafapnoe wird diagnostiziert, wenn der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) größer als 5 ist. Von 5 bis 15 gilt die Schlafapnoe als leicht, von 15 bis 30 als mittel und darüber als schwer.

Verschreibung eines CPAP-Geräts: die Symptome der Schlafapnoe
CPAP wird zur Behandlung der Schlafapnoe eingesetzt. Aber wie erkennt man diese Krankheit? Symptome können sowohl nachts als auch tagsüber beobachtet werden.
Nächtliche Symptome der Schlafapnoe:
- Lautes Schnarchen.
- Unterbrochene Atmung.
- Erstickungsgefühl.
Tagsüber auftretende Symptome des obstruktiven Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndroms (OSAHS):
- Müdigkeit und Schläfrigkeit.
- Einschlafen am Steuer.
- Konzentrationsschwierigkeiten.
Das Auftreten dieser Symptome sollte zu gründlichen ärztlichen Untersuchungen führen, um eine CPAP-Therapie zu verordnen.
Was sind die Risikofaktoren für OSAHS?
Bestimmte Personen sind für Schlafapnoe besonders anfällig, insbesondere Männer, ältere Menschen und Übergewichtige oder Fettleibige. Letztere neigen dazu, das obstruktive Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom zu entwickeln, da sich Fettablagerungen im Rachenraum ansammeln und die Atemwege nachts verengen.
Die verschiedenen Arten von CPAP-Geräten und ihre besonderen Merkmale
Es gibt zwei Hauptarten von CPAP-Geräten: feste und selbstregulierende. Feste Geräte halten den Druck während der Nacht konstant, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Patienten. Selbstregulierende Geräte passen den Druck hingegen in Echtzeit an die Schlafphasen und mögliche Atemereignisse an.
Einige Modelle bieten zusätzliche Funktionen, wie Befeuchtung zur Verbesserung des Nasenkomforts oder integrierte Überwachungssysteme zur Erfassung der Atemparameter. Die Wahl des passenden Geräts entsprechend der Schwere der Schlafatmungsstörung und den persönlichen Vorlieben ist entscheidend für eine optimale Therapietreue.
Feste versus selbstregulierende CPAP-Geräte: Vor- und Nachteile
Feste CPAP-Geräte bieten einen konstanten Druck, was für Patienten mit schwerer Schlafapnoe vorteilhaft ist, da sie einen dauerhaft hohen Druck benötigen, um die Atemwege offen zu halten. Manche Patienten empfinden den Dauerdruck jedoch als unangenehm, besonders beim Einschlafen, was die Behandlung beeinträchtigen kann.
Selbstregulierende Geräte hingegen passen den Druck je nach Bedarf des Patienten während der Nacht an, was Unbehagen und nächtliche Wachphasen verringert. Sie eignen sich besonders für Patienten mit starken Schwankungen in der Apnoeschwere oder für jene, die Schwierigkeiten haben, einen festen Druck zu tolerieren. Allerdings sind sie oft teurer und nicht für alle Patienten notwendig.
Die Wahl zwischen einem festen oder selbstregulierenden Gerät hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Schwere der Schlafapnoe, der persönliche Komfort und die Empfehlungen des behandelnden Arztes.
Zubehör und Komfortoptionen für PPC-Geräte
Um die Erfahrung der Patienten mit CPAP-Geräten zu verbessern, gibt es eine Reihe von Zubehörteilen und Komfortoptionen.
Beheizte Befeuchter sind beliebte Ergänzungen, da sie Nasentrockenheit und Reizungen der Atemwege verhindern und die Therapie verträglicher machen.
Gesichtsmasken, Nasenmasken oder Nasenkissen werden individuell angepasst, um einen bequemen Sitz und eine gute Abdichtung zu gewährleisten.
Beheizte Schlauchummantelungen verhindern die Kondensation von Feuchtigkeit im Schlauch, ein häufiges Phänomen, das den Schlaf stören kann. Für diejenigen, die sich durch den Schlauch eingeengt fühlen, gibt es Schlauchhalterungen und Schlauchführungssysteme für mehr Bewegungsfreiheit im Schlaf.

Pflege und Hygiene eines PPC-Geräts
Die optimale Pflege Ihres CPAP-Geräts ist entscheidend nicht nur für die Wirksamkeit der Behandlung, sondern auch zur Vermeidung von Infektionen und anderen Komplikationen. Regelmäßige, sorgfältige Reinigung ist daher unerlässlich. Maske und Schlauch sollten täglich mit lauwarmem Wasser und milder Seife gereinigt und gründlich abgespült werden, um Seifenreste zu entfernen.
Der Wassertank sollte wöchentlich entleert und gereinigt werden, um Bakterienwachstum zu verhindern. Außerdem müssen die Filter des Geräts gemäß den Herstellerangaben überprüft und ausgetauscht werden. Es ist auch wichtig, regelmäßig den Zustand des Schlauchs und der Verbindungen zu kontrollieren, um Undichtigkeiten auszuschließen, die den Druck und damit die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigen könnten.
Reinigung und regelmäßige Wartung Ihres PPC-Geräts
Beginnen Sie damit, das Gerät vom Stromnetz zu trennen und die verschiedenen abnehmbaren Teile auseinanderzunehmen. Reinigen Sie Maske und Kopfband täglich mit einem weichen, feuchten Tuch.
Reinigen Sie den Schlauch und den Wassertank mindestens einmal wöchentlich mit lauwarmem Wasser und milder Seife. Lassen Sie die Teile an der Luft trocknen, fern von direktem Sonnenlicht.
Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Filter und tauschen Sie diese gemäß den Herstellerangaben aus. Diese einfachen, aber wichtigen Schritte gewährleisten die Langlebigkeit Ihres Geräts und eine einwandfreie Hygiene.
Wann sollten Sie Ihr CPAP-Gerät austauschen?
Die Lebensdauer eines CPAP-Geräts variiert, aber es gibt Anzeichen, dass ein Austausch notwendig ist.
Ein Abfall der Behandlungseffektivität, ungewöhnliche Geräusche oder Schwankungen im Luftdruck können Hinweise sein. Außerdem sollten Sie bei Rissen oder Beschädigungen an Maske, Schlauch oder anderen Teilen diese unbedingt ersetzen, um eine gute Abdichtung und Funktionalität zu gewährleisten.
Da die Technik sich ständig weiterentwickelt, kann ein neueres Gerät auch mehr Komfort und fortschrittliche Funktionen bieten. Konsultieren Sie regelmäßig Ihren Gesundheitsfachmann, um den Zustand Ihres Geräts zu überprüfen und Austauschmöglichkeiten zu besprechen.