Depression oder depressive Symptome betreffen sehr viele Menschen. Im Alter von 18 bis 75 Jahren sind ausgeprägte depressive Episoden keine Seltenheit. Gleichzeitig sind in Frankreich zwischen 4 und 9 % der erwachsenen Bevölkerung vom Syndrom der obstruktiven Schlafapnoe (SAS) betroffen. Dieses Syndrom führt zu wiederholten Atemaussetzern während des Schlafs, verursacht durch eine Verengung der Atemwege von mindestens 10 Sekunden, die sich häufig in der Nacht wiederholen.
Schlafapnoe, Müdigkeit und Depression – wie hängen diese zusammen? Darum soll es hier gehen, denn klar ist: Schlafapnoe verursacht zahlreiche Beschwerden, die erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben können.
Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Müdigkeit, Depression und Schlafapnoe?
Das SAS (Syndrom der obstruktiven Schlafapnoe) zerstückelt den Schlaf und verhindert so eine wirklich erholsame Ruhephase.
Schlafapnoe führt zu Müdigkeit und teils sehr lautem Schnarchen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Back2Sleep ein Anti-Schnarch-Gerät anbietet, das Ihre Aufmerksamkeit verdient. Außerdem verursacht Schlafapnoe Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und depressive Verstimmungen. Schlafapnoe, Müdigkeit und Depression: Wie aufgezeigt, kann schlechter Schlaf schwerwiegende Folgen haben, die sich in manchen Fällen auf die allgemeine Gesundheit auswirken.
Zusammengefasst: Unbehandelte Schlafapnoe ruiniert den Schlaf und führt zu Energielosigkeit, was wiederum Depressionen oder Angstzustände begünstigen kann. Eine unbehandelte Depression verstärkt umgekehrt Schlafprobleme, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und kann auch die Therapie einer Schlafapnoe erschweren.
Wer weder eine bestehende Depression noch eine Schlafapnoe behandeln lässt, erhöht sein kardiovaskuläres Risiko und leidet häufig an einem insgesamt schlechteren Gesundheitszustand.
Außerdem sollte man den Grad der Tagesschläfrigkeit einschätzen, um das Risiko von Sekundenschlaf und Unfällen im Alltag zu bewerten.
Warum sind Depression und Schlafapnoe eng miteinander verbunden?
Wie bereits angedeutet, stehen Depression und Schlafstörungen in enger Wechselwirkung. Ein Mangel an erholsamem Schlaf kann eine Depression verstärken; eine Depression wiederum verschlimmert die Schlafstörungen.
Kann zu viel Schlaf ein Anzeichen für eine Depression sein?
Hypersomnie (sehr langes Schlafen) kann tatsächlich ein Symptom der Depression sein. Depressive Menschen schlafen manchmal deutlich mehr als üblich und machen sogar tagsüber häufig Nickerchen.
Das hängt von der Hirnchemie ab, insbesondere vom Gleichgewicht der Neurotransmitter, die Stimmung und Energie steuern.
Hypersomnie kann ein Fluchtmechanismus sein, um negativen Emotionen zu entgehen.
Das ist ein anderes Phänomen als bei Schlafapnoe, wo es eher zu fragmentiertem Schlaf kommt, der zu konstanter Müdigkeit führt. Oft zeigt sich, dass Schlafapnoe auch psychische Ursachen haben kann – etwa wenn ein depressiver Zustand den Schlaf verschlechtert.
Zusammengefasst verursachen Depression und Schlafapnoe beide eine Tagesmüdigkeit, während Hypersomnie eher mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Rückzug einhergeht – klassische Anzeichen einer Depression.
Welche Symptome teilen Depression und Schlafapnoe?
In vielen Fällen lassen sich gemeinsame Symptome beobachten, die teils psychischer Natur sind:
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Apathie
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Konzentrationsstörungen
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Frustration
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Gedächtnisprobleme
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Unkontrollierbare Ängste
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Pessimismus
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Melancholie
In anderen Fällen treten körperliche Beschwerden auf:
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Schlafstörungen
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Tagesmüdigkeit
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Herzbeschwerden
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Nächtliches Schwitzen
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Erschöpfung, Energiemangel
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Kreislaufprobleme
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Mundtrockenheit in der Nacht
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Schwindel
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Morgendliche Kopfschmerzen
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Verspannungen
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Libidoverlust und Potenzstörungen
Bei Auftreten dieser Symptome ist es immer ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um festzustellen, ob eine Schlafapnoe oder eine andere Ursache infrage kommt.
Fazit
Wer ständig müde ist oder düstere Gedanken hat, könnte unter einer Depression leiden – oder ebenso unter Schlafapnoe. Viele Fachärzte empfehlen daher bei Depressionspatienten eine Untersuchung auf Schlafapnoe. In einigen Fällen bessert sich eine schwere Depression deutlich, wenn eine obstruktive Schlafapnoe richtig behandelt wird. Hinzu kommt, dass Schlafapnoe mit weiteren Erkrankungen wie Diabetes, Schlaganfällen oder Herzinfarkten zusammenhängen kann.
Zur Bekämpfung von Schlafapnoe gibt es verschiedene Hilfsmittel, die die nächtliche Atmung verbessern und Schnarchen vermeiden sollen, etwa die intranasale Orthese von Back2Sleep. Sie kann als erste Unterstützung dienen, ersetzt aber keinesfalls eine medizinische Abklärung durch einen HNO-Arzt, um weitere Ursachen einer Schlafapnoe aufzudecken. Denken Sie daran!
FAQs
Welche psychologische Bedeutung hat Schlafapnoe?
Reizbarkeit und starke Stimmungsschwankungen sind typische Hinweise auf Schlafapnoe. Häufig treten auch Launenhaftigkeit oder Stimmungstiefs auf.
Führt Schlafapnoe zu Depressionen?
Unbehandelte Schlafapnoe verursacht einen fragmentierten Schlaf und Energiemangel, die wiederum zu Symptomen einer Depression oder Angststörung führen können. Mit der Behandlung der Apnoe können sich diese Symptome bessern.
Warum macht eine Depression so müde?
Die „depressive Müdigkeit“ ist oft mit kognitiven Problemen verbunden. Es entsteht ein Teufelskreis: Die Depression verursacht Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisprobleme, die viel Energie kosten und somit zu chronischer Erschöpfung führen.
Welche Folgen hat Schlafapnoe langfristig?
Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit mit Herzinfarktrisiko, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz.
